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Lawrence, Nietzsche und Goethe am Gardasee

Lawrence, Nietzsche und Goethe am Gardasee

Der Gardasee ist ja bereits seit einigen Jahren für seine Qualität als Urlaubsziel bekannt. Stets geht es an genau der Stelle auch um die Frage, welche berühmten Personen denn nun in der Vergangenheit den Weg dorthin gefunden haben. Und in der Tat gibt es den einen oder anderen Fall, bei dem auch die ganz große Prominenz für einige Zeit am schönen See residierte.


David Herbert Lawrence am Gardasee 

Inzwischen ist es nun schon mehr als 100 Jahre her, seit David Herbert Lawrence am Gardasee zu Gast war. Nach wie vor ist dabei nicht ganz klar, wieso dieser Besuch stattgefunden hat. Sicher ist dagegen, dass zuvor unter anderem Deutschland und die Schweiz bereist wurden. Die absolute Krönung der Tour war schließlich die Zeit am See, die dabei länger bemessen war, als dies im Vorfeld angedacht war. Das Quartier bezogen Lawrence und Frieda Weekly bereits im September 1912, doch verlassen tun sie es erst wieder im März des darauffolgenden Jahres. Es muss der berühmten Persönlichkeit also in der Tat sehr gut gefallen haben, wobei gerade der Ort Gargnano als Residenz für diese Zeit diente.
 

Der Aufenthalt von Friedrich Nietzsche 

Auch einer der wichtigsten Philosophen der jüngeren Geschichte hat den Gardasee genutzt, um selbst eine neue Quelle der Inspiration zu finden. Friedrich Nietzsche war im Jahr 1880 am Gardasee ansässig, wo er mit den Aufzeichnungen zu seiner so bekannten Morgenröthe beginnt. Das kleine Örtchen Riva diente ihm zu dieser Zeit als kleiner Zufluchtsort. Nach seiner Zeit am See, die er im Nachhinein immer wieder als sehr gewinnbringend beschrieben hatte, zog es ihn dann unter anderem auch noch nach Venedig, wo er nach weiteren Quellen und Wegen für seine neuen und bedeutenden Werke suchte. 

 

Wolfgang Goethe am Gardasee 

Auch einer der größten deutschen Dichter und Dramatiker aller Zeiten, Johan Wolfgang von Goethe, hatte bereits einen längeren Aufenthalt am malerischen Gardasee zu verbuchen. Dies geschah im Rahmen seiner großen Reise durch Italien, die die Jahre 1786 bis 1788 umfasste. Dabei nutzte er den Namen Fillipo Miller, um die eigene Identität etwas verbergen zu können. Besonders bekannt über diesen Aufenthalt sind die langen Spaziergänge, die Johan Wolfgang von Goethe immer wieder am See unternommen haben soll. Unter anderem seien daraus bedeutende Werke und Gedichte entstanden, was auch an den Briefen immer wieder deutlich wird, die der große Dichter zurück in die Heimat schickte



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