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Das Schloss in Sirmione

Das Schloss in Sirmione

Sirmione ist ein mittelalterlicher kleiner Ort am Südufer des Gardasees. Jedes Jahr zieht es zahlreiche Touristen in das beschauliche Örtchen. Ein Teil der Stadt befindet sich auf einer Landzunge, die circa 3 Kilometer in den Gardasee hinein ragt. An der engsten Stelle dieser Landzunge wurde im 13. Jahrhundert eine quadratische Burg mit drei Türmen erbaut - die Castello Scaligero.

Allgemeines über die Burg
Die Burg wurde Mitte des 13. Jahrhunderts erbaut. Grundlage waren alte Mauern eines Römerkastells. Die Burg sollte den Eingang zur Altstadt kontrollieren und die Scaliger sowie die Gardasee-Flotte vor Feinden verteidigen. Der Stadtherr von Verona, mit dem Namen Mastino I. delle Scala, war der Auftraggeber für dieses Bauwerk. Nachdem die Burg errichtet wurde, erfolgten in den nachfolgenden Jahrzehnten weitere Ausbauarbeiten. Das Hauptgebäude war der so genannte Mastino-Turm, der sich im Innenhof befand. Dieser Turm diente gleichzeitig als Waffenkammer. Der Hintergrund der Errichtung dieses Gebäude beruhte rein auf militärischer Basis. Als jedoch die Zitadelle in Peschiera gebaut wurde, verlor die Burg nach und nach diese Bedeutung.

Geschichte der Burg
Die ersten Spatenstiche der Burg lassen sich auf das Jahr 1277/1278 zurückverfolgen. Zu dieser Zeit eroberte Mastino den Ort Sirmione. Mit der Eroberung wollte er seine Macht in der Stadt Verona weiter ausbauen. Infolgedessen mussten viele hundert Menschen ihr Leben auf dem Scheiterhaufen lassen. Nach diesem Kreuzzug veranlasste er die Errichtung des Hauptturms, den Haupthof sowie die drei Ecktürme und die Zugbrücken an den Eingängen. Im 14. Jahrhundert wurde ein weiterer Hof und die Außenwerke errichtet. Am Anfang des 15. Jahrhunderts wurde abschließend das Hafenbecken errichtet. Man vermutet, dass die venezianische Flotte dort vor Anker lag. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde die Burg schließlich ausgebaut um sie besser bewohnen zu können. Am Anfang des 20. Jahrhunderts wurde in der Burg ein Post- und Gemeindeamt sowie ein Gefängnis und Carabinieri-Unterkünfte untergebracht. Seit 1917 ist die Burg ein Nationaldenkmal.

Die Burg als Touristenattraktion
Mittlerweile dient die Burg als Touristenmagnet. Bei den Mauern in der Nähe der Zwinger und den Zugbrücken eröffnet sich für die Besucher eine weitreichender Blick über den mittelalterlichen Hafen. Boote dürfen seit vielen Jahren nicht mehr durch die Hafenanlagen fahren. Die Kernburg kann über einen Fußweg komplett abgelaufen werden. Auf der Ringmauer können die Besucher ihren Blick über die Ortschaft und den Gardasee schweifen lassen. Über eine hohe Mauer kann man den Bergfried erklimmen. Dieser ist 10 Meter höher als der Wehrmauer und bietet ebenfalls einen wunderschönen Weitblick. Moderne Technik ermöglicht es, dass diese mittelalterliche Burg so gut erhalten werden kann. Besucher können das Gebäude ganzjährig besichtigen. Von Oktober bis März ist täglich ein Besuch von 9-16 Uhr möglich, außer Montag. Von April bis September kann die Burg von 9-19 Uhr besichtigt werden. Lediglich am 1. Januar, am 1. Mai und am 25. Dezember ist die Burg geschlossen.



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