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Toscolano Maderno, ein geschichtliche Idylle

Toscolano Maderno, ein geschichtliche Idylle

Toscolano Maderno ist eine am westlichen Ufer des Gardasees gelegene Gemeinde. Ursprünglich waren es zwei, voneinander unabhängige, Orte, die sich im Laufe der Jahre zu einer größeren Gemeinde zusammengeschlossen haben. Getrennt werden sie einzig von dem Fluss Toscolano. Bekanntheit erlangte dieser Ort aufgrund seiner zahlreichen historischen Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen.

Als erstes wäre da die Pfarrkirche Sant'Ercolano. Diese große Kirche befindet sich direkt an der Uferstraße in Maderno. Erbaut wurde sie im späten 13. Jahrhundert und hat im Laufe der Jahrzehnte viele Veränderungen erfahren. Doch die Architektur des Gebäudes ist bis heute außergewöhnlich und der gut erhaltene Turm war früher Teil einer mittelalterlichen Hafenbefestigung.

​Einen weiteren Blick wert ist die romanische Kirche Sant'Andrea. Dieses Gebäude wurde im 11. Jahrhundert erbaut. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde dein Altar errichtet, der San Marco gewidmet wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wurden viele Fenster der Kirche zugemauert, um Platz für weitere Altäre zu schaffen. Des Weiteren wurde im 16. Jahrhundert die Krypta von Sant'Andrea zerstört. Diese wurde aber im 20. Jahrhundert nach Vorlage anderer Krypten im romanischen Stil wiederaufgebaut. Im inneren der Kirche stellen nicht nur die Altäre eine Besonderheit dar, sondern auch die Freskenornamente aus dem 15. Jahrhundert.

Eine andere unglaubliche Sehenswürdigkeit von Maderno ist die Villa Lucia. Diese Villa wurde im 17. Jahrhundert erbaut und diente, Überlieferungen nach, als Gästehaus der Villa Gonzaga, die allerdings Mitte des 19. Jahrhunderts zerstört wurde. Die Villa Lucia ist umgeben von einer hohen Mauer, hinter der sich ein unglaublicher Garten verbirgt. Das außergewöhnliche an diesem Garten ist, dass er in mehrere Ebenen unterteilt ist. Zusätzlich kann man hier zahlreiche Treppen, die die einzelnen Ebenen miteinander verbinden, Statuen und Balustraden finden.

Zu guter Letzt wäre da noch das " Valle delle Cartiere"- das Tal der Papierfabriken. Früher war dieser Ort ideal für die Herstellung von Papier, da er am Ufer des Flusses Toscolano liegt. Allerdings hat sich diese Industrie im Laufe der Jahre aufgelöst, sodass Besucher heute die Ruinen bestaunen können. Auch die Landschaft rund um die Ruinen kann durch ihre Idylle bezaubern. Bei einem Rundgang durch das Tal der Papierfabriken bekommen Besucher die einzigartige Chance Geschichte in idyllischer Landschaft zu erleben.



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